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Das Bonni – unser Stadtteilzentum
Vom Gemeindezentrum zum offenen Stadtteilzentrum
Das Stadtteilzentrum Bonni in Hassel steht für die Idee, Menschen unterschiedlicher Kulturen, Religionen, Generationen und Lebenssituationen zusammenzubringen. Es ist als offener Treffpunkt, Begegnungsstätte und Anlaufstelle für den gesamten Stadtteil entstanden.
Die Wurzeln des Projekts reichen weit zurück. Aus der langjährigen Stadtteilarbeit der Kirchengemeinde entwickelte sich die Idee, Verantwortung auf viele Schultern zu verteilen. Bürgerinnen und Bürger, Stadt, Politik, Wirtschaft, soziale Einrichtungen und Religionsgemeinschaften sollten gemeinsam an der Entwicklung des Stadtteils mitwirken.
Mit der Gründung der Bürgerstiftung Leben in Hassel wurde dafür eine neue Grundlage geschaffen. Sie übernahm die Aufgabe, die bisherige Arbeit weiterzuführen und das geplante Stadtteilzentrum zu realisieren und langfristig zu tragen.
Das Bonni wurde umfassend um- und neugebaut. Entstanden ist weit mehr als ein modernisiertes Gemeindezentrum: Das Haus vereint Begegnung, Kultur, Beratung, Kinder- und Jugendarbeit, Gastronomie und weitere soziale Angebote. Auch eine Fahrradwerkstatt und Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit und ohne Förderbedarf gehören zum Konzept.
Von Anfang an war das Projekt von großem bürgerschaftlichem Engagement geprägt. Viele Menschen unterstützten die Entwicklung nicht nur mit Ideen, sondern auch ganz praktisch bei Planung, Umbau und Aufbau des Zentrums.
Die besondere Idee des Bonni ist seine Offenheit: Das Haus soll allen Menschen im Stadtteil offenstehen – unabhängig von Herkunft, Religion, Kultur oder Lebenssituation. Es verbindet soziale Verantwortung mit kultureller Vielfalt und schafft Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Engagement.
Damit ist aus einer langjährigen Vision ein lebendiger Mittelpunkt für Hassel geworden – ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, Unterstützung finden, Kultur erleben und ihren Stadtteil mitgestalten können.
