Regierungspräsident überreicht Anerkennungsurkunde
Mit Wirkung vom 28.12.2011 wurde die Bürgerstiftung "Leben in Hassel" formell
durch die zuständigen Behörden anerkannt. Diesem Ereignis folgte am
14.02.2012 ein feierlicher Akt, bei dem der Bürgerstiftung durch den
Regierungspräsidenten Prof. Dr. Reinhard Klenke die Anerkennungsurkunde
überreicht wurde. Die Veranstaltung fand in der Lukas-Kirche statt - dem größten Versammlungsraum des Stadtteils.

Prof. Dr. Klenke
Rolf Heinrich erläuterte in seiner Begrüßungsrede
noch einmal die Entwicklung der Kirchengemeinde hin
zu einer auf breiter Basis aufgestellten Bürgerstiftung,
die das kommende Stadtteilzentrum realisieren und
tragen wird. Bürgermeisterin Gabriele Preuß
ermutigte die Stiftung und wies auf die lange Tradition
der Kirchengemeinde für Stadtteilarbeit hin.
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"Die Lukas-Kirche wurde bewusst als größter
Versammlungsraum des Stadtteils gebaut. Der Raum
der Kirche und die Einrichtungen der Gemeinde
gehören nach dem Selbstverständnis der
Lukas-Gemeinde nicht nur der Christengemeinde,
sondern zugleich der gesamten Bürgerschaft, gleich
welcher Religion, Kultur und Nationalität sie
angehören. Die „Kirche“ gehört nicht sich selbst,
sondern den Freuden und Leiden der Menschen im
Stadtteil und den Fragen des Gemeinwesens." (Dr.
Rolf Heinrich)
Neben dem Regierungspräsidenten wohnten dem
Festakt Vorstand und Kuratorium der Bürgerstiftung,
Bürgermeisterin Gabriele Preuß sowie zahlreiche
Bürger/innen aus Hassel bei.

Dr. Heinrich, Prof. Dr. Klenke, W. Rossmann
(Foto: Bezirksregierung Münster)
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Auch der Regierungspräsident
äußerte sich ermutigend: "Mit dem weit gefächerten Zielekatalog und
Ihrem Engagement tragen Sie dazu bei, das gute Miteinander in der
Gesellschaft zu stärken", sagte der Regierungspräsident in der
Feierstunde. "Sie übernehmen soziale Verantwortung und steigern
die Lebensqualität im Stadtteil."
Stellvertretend für die Hasseler Bürgerschaft sprach Lore Neyen, die
sich seit 50 Jahren in der Gemeinde engagiert und ihr Engagement nun
auch im Stadtteilzentrum fortführen wird. Kulturell garniert wurde die
Veranstaltung durch verschiedene Tanzgruppen der Hasseler
Schreberjugend, durch atemberaubende Tanzakrobatik der "Smart Rythm
Crew" sowie einem Ausschnitt aus dem neuesten Programm der
Rocktheatergruppe "Tullux".

Lore Nuyen
Fotos: Stefan Lukas
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 Hasseler Bürger
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Bürgerstiftung "Leben in Hassel gegründet"
Auf der Gründungsveranstaltung am 14.September 2011 in der Lukas-Kirche wurde die
lange geplante und gut vorbereitete
Bürgersiftung gegründet und kann damit endlich ihre Arbeit aufnehmen.
Die Bürgerstiftung wurde u.a. von Bürgerinnen und Bürgern aus dem
Stadtteil, aus Stadt und Politik,
von ortsansässigen Unternehmern und Religionsgemeinschaften gegründet.
 Dr. Rolf Heinrich
Das anläßlich der Gründungsveranstaltung gewählte
Kuratorium spiegelt die Vielfalt der Einrichtungen
und wurde von Rolf Heinrich (ganz links) vorgestellt:
v. l. n. r.: Rudolf Moritz (EAB ), Wolfgang Rossmann
(Lukas-Kgde), Kristina Jahn (Annington), Hermann
Spiekermann (Katholische Kirche), Dr. Clemens
Niermann (BP), Frank Baranowski
(Oberbürgermeister), Michael Klotz (Sparkasse GE)
Gerd Rehberg (Ex-OB, nicht im Bild).
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Sie wird die Arbeit fortführen und fortentwickeln, die
von der Ev. Lukas-Kirchengemeinde und anderen
über
Jahrzehnte aufgebaut wurde und nun von
einer Kirchengemeinde allein
nicht mehr getragen
werden kann aber auch nicht getragen werden muß,
weil sich hier längst die Erkenntnis durchgesetzt
hat, das moderne Stadtteilarbeit und -entwicklung
verschiedenste Einrichtungen aber auch Politik und
Wirtschaft integrieren muß. Bürger, Wirtschaft,
Stadt und Religionsgemeinschaften stehen jetzt
gemeinsam mit in der Verantwortung. Dies wurde
auch von Dr. Rolf Heinrich (Bild links) deutlich gemacht,
der vor seinem Ruhestand über 30 Jahre die Geschicke
in Gelsenkirchen-Hassel als Pfarrer der Evangelischen
Lukas-Kirchengemeinde mitgestaltet hat.

Nach seiner Wahl bestellte das Kuratorium folgende
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Personen zum Vorstand, welcher
zunächst für drei Jahre die Geschäfte der Stiftung führen wird: Dr.
Rolf Heinrich, Heike Lorenz (Diakonie), Ulrich Schacht (Projektleiter),
Andreas Chaluppka (Neuapostolische Kirche), Matthias Leh (Lukas-Kgmde).
Die Gründungsveranstaltung wurde dabei nicht nur kulinarisch sondern auch musikalisch aufgelockert.
Zunächst sorgte die im Dietrich-Bonhoeffer-Haus angesiedelte Smart Rythm Crew für athletische Tanzeinlagen,
die selbst für die Kamera "Schwindel"-erregend war. Die Veranstaltung endete dann mit klassischer Musik.
Vorgetragen wurde im Duett von Violine und Flügel u.a. "Air" von Bach.

Smart Ryhtm Crew
Fotos: Stefan Lukas
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Gabriella (piano, ohne Bild) und Istvan Karacsonyi |